Reste des Phrasenblogs

Das Phrasenblog ist tot. Aber es konnte was gerettet werden:

Zur Machtlosigkeit der Weltöffentlichkeit gegenüber dem Atomprogramm Irans schreibt die SZ am 31.03.2006: “Wer also keine tüchtige Peitsche besitzt, der sollte überlegen, ob er nicht noch etwas mehr Zucker aufs Brot streut.”

“Wer Samstag morgen kann, kann auch meist Freitag abend.” Ohne Quelle.

Der bekannte Eurosport-Moderator während des Skispringens:
“Er ist Friseur. Aber jetzt rasiert er nur sich selber.”

Bei einem anderen Athleten:

“Er ist gesprungen – da wären die Vögel lieber zu Fuss gegangen.”

Interview mit Münte. Es geht um die möglichen Konzepte zur Gesundheitsreform: “Jetzt müssen wir eben während der Fahrt das Chassis wechseln. Das geht.”

Zum Führungsstil von Angie sagt Hubertus Heil: “Es darf nicht sein, dass die CDU, vor allem die Bundeskanzlerin, winkend auf dem Sonnendeck steht und die SPD im Maschinenraum die Arbeit macht und schwitzt.

Aussenminister F.W. Steinmeier in der Diskussion um einen Untersuchungsausschuss für die Rolle des BND im Irak: “Sie können den Zug aufs Gleis setzen, aber der Bahnhof auf dem sie ankommen, wird ein anderer sein, als Sie glauben.” (SZ vom 21.01.2006)

VW-Chef Pischetsrieder über das vergangene Absatzjahr des VW-Konzerns: “Besser ist immer noch schlechter als gut” (Spiegel Online, 09.01.2006)

Heribert ist ein ganz besonders witziger Zeitgenosse und schreibt in der SZ vom 13.12.2005 über die Managertätigkeit von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder: “Als Gerhard Schröder unlängst im Kanzleramt verabschiedet wurde und ihm die Mitarbeiter einen Blumenstrauß überreichten, drückte er das Gebinde sogleich seiner etwas verdutzten Nachfolgerin Angela Merkel in die Hand. Man hielt das für einen Akt der ungestüm-aufgekratzten Ritterlichkeit, für einen Handkuss à la Schröder sozusagen. Jetzt erkenne man, so heißt es nun in Berlin, den wahren Grund für die eilige florale Verschiebung: Der Altkanzler hatte keine Zeit mehr, die Blumen noch ins Wasser zu stellen – die neuen Geschäfte warteten bereits vor der Tür” Und weiter: “Er hatte damals keine Kohlen im Feuer, die er jetzt herausholen könnte” Dann noch: ” Man gibt das Amt des Kanzlers nicht wie einen Leihsmoking beim Kostümverleih zurück”

SZ vom 3.12.2005 über Münte: “Er würde immer die Bremse ziehen, wenn ihm das Fahrrad bergab zu schnell wird – selbst wenn klar ist, dass man auf der anderen Seite nur mit viel Schwung wieder hinaufkommt.”

Kommentar eines diplmaten zur derzeitigen krise im weißen haus: ” präsident bush sollte einen ordentlichen hausputz durchführen, stattdessen hat er nur die möbel verrückt.” ( sz 2.11.2005)

G. Trapattoni in der SZ: “Ein Trainer muss wissen, dass er immer unter Druck steht, sonst muss er Lokführer werden”

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